Reflexion kultureller Interferenzräume

2009

Editorial.


»Kurzbeschreibung:
Das entscheidende Strukturmerkmal der ostmitteleuropäischen Kulturregion, die kulturelle Interferenzialität, gelangt unter Bezeichnungen wie Hybridität, Polyphonie, Multiethnizität oder „komplexes kulturelles System“ (Csáky 1999) zunehmend ins Blickfeld wissenschaftlich-konzeptioneller Überlegungen. Daran anknüpfend – und gleichzeitig alternativ zu den aus dem 19. Jahrhundert stammenden nationalphilologischen und staatsgeschichtlichen Beschreibungsansätzen, die in vielen Fällen immer noch wissenschaftlich institutionalisiert sind und die öffentliche Wahrnehmung bestimmen, sollen die vielgestaltigen kulturellen Durchdringungen, Interaktionen und Verflechtungen in der Region mit Hilfe der territorialgeschichtlich und kultursemiotisch begründeten Denkfigur des kulturellen Interferenzraums exemplarisch untersucht werden. Um für die grundsätzlich vergleichend angelegten Untervorhaben eine angemessene Streubreite an Sprachen (deutsch, italienisch, polnisch, slowakisch, slowenisch, tschechisch, ungarisch) sowie an Fachdisziplinen (Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, …«

Wir gestalteten eine Broschüre für und über das spannende Programm:





Entstanden in Zusammenarbeit mit Franziska Becker